Stellenweise holpriger Grundschulstart ist beunruhigend

Nach dem Schulstart sind aus vielen Teilen NRWs Klagen über verzögerte Auswertungen der Pooltestungen von Grundschüler*innen zu hören. Auch im Rhein-Erft-Kreis waren Schulen davon betroffen.

Es soll erhebliche Verzögerungen bei der Ergebnisübermittlung für einzelne Schulen gegeben haben. Wenn bei positivem Pooltest die Einzeltests nicht rechtzeitig ausgewertet werden, bedeutet dies Unterrichtsausfall, Betreuungsprobleme und natürlich Ungewissheit bei Eltern und Geschwistern, ob sie Kontaktpersonen sind. Das darf nicht passieren.

Probleme kann es aus verschiedenen Gründen immer mal geben. Aber damit den Schulstart einzuläuten, zerstört Vertrauen bei Eltern und Schulen. Ein leider inzwischen üblicher Zustand. Der Schulstart kam nicht überraschend. Es ist beunruhigend, wenn es hier schon Probleme gibt.

Dass die Omikronwelle kommt ist auch schon länger klar. Wir erwarten, dass für die politisch gewollte Aufrechterhaltung des Schulbetriebs auch bei den nun explodierenden Krankenzahlen genügend Testkapazitäten reserviert sind. Den nötigen Ausbau der Kapazitäten hat die Landesregierung hoffentlich nicht verschlafen.